Trotz allem reingefallen? Dann bloß nicht einfach aufgeben, und auf keinen Fall (noch mehr) zahlen. Die Chancen sind sehr gut, von dieser Unbill loszukommen. Meistens sind die Bösen Buben schon polizeibekannt. Eine Anzeige -per Internet- klärt die Sache - und ist überhaupt kein wesentlicher Aufwand. Zudem wird anderen damit geholfen, dass diese nicht auch noch reinfallen. Auf bandenmäßigem Betrug steht heftige Strafe. Dazu braucht es natürlich den Nachweis vieler Betrogener.
Der beste Schutz ist aber immer noch der eigene kritische Verstand. Verbunden mit ausreichenden Kenntnissen der Branche. Besonders hilfreich ist hier die Kenntnis über URLs·, über Links.
Die Chance, Geld von Betrügern zurück zu erhalten, ist allerdings sehr klein. Sie sind von Gesetz und Justiz auch mit internationalem Haftbefehl nicht greifbar. Und selbst wenn sie festgesetzt werden konnten, ist bei ihnen gar nichts mehr zu holen; es wurde alles verjubelt und 'verraucht'. Aber wenigstens werden diese miesen Typen jahrelang weggesperrt. Und das kann nur funktionieren, wenn genügend stichhaltige Anzeigen vorliegen.
Handelsblatt: Laut StGB stehen darauf eine Geldstrafe oder bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug – in schweren Fällen sogar bis zu zehn Jahre. Schwerer Betrug liegt unter anderem dann vor, wenn der Täter „gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande“ oder in „der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen“.
Die AnzeigenAufnahme ist Ländersache, weil eine einzige BundesStelle damit maßlos überlastet wäre.
Hat natürlich nur Sinn bei greifbaren Bösen Buben, also in der EU; in Timbuktu wäre es eher ziemlich sinnlos. Trotzdem melden! Jemand aus Timbuktu dürfte zwar nicht einfach greifbar sein, schickt aber auch kaum eine rechtsgültige Zahlungsaufforderung. Könnte allerdings hier im Lande über Mittelsmänner eine Kanzlei damit beauftragen. Dann gehts dieser Kanzlei an den Kragen. Voraussetzung ist natürlich eine Anzeige über den Betrug.
Gilt auch bei Copyright-Verletzungen, wenn sich eine 'Kanzlei' meldet. Deren GebührenForderungen sind außerhalb jeder Vorstellung, liegen bei etwa 1200 €uros für ein kopiertes gewöhnliches jpg-Bild. Diese 'Kanzleien' sind oft bandenmäßig organisiert. Sie lassen von arbeitslosen Hausfrauen das Internet ständig durchsuchen. Und diese finden alles, weil sie am Umsatz beteiligt werden.