Bitcoins - siehe auch Ponzi-System ist imgrunde ein verkapptes SchneeballSystem über mögliche Finanzaktionen, elegant verpackt in einer nur zu offensichtlich blendenden Idee des bargeldlosen Handels und des angeblichen Reichwerdens.
Klartext Es wird harte Währung, also wirkliches Geld, in fiktive nicht handelbare und vollkommen nutzlose ComputerBits umgewandelt. Warum das so ist, versucht dieser Artikel zu erklären. In der Absicht, zu warnen vor einer weiteren sinnlosen Aktion im Internet. Deswegen ist dieser Artikel etwas länger - oder Passagen mögen sich zur Verdeutlichung wiederholen.
Prinzip, Trick Diese Bitcoins müssen von einem (neuen) Mitglied gekauft werden. Und zwar gegen harte Währung wie zB Euro, Dollar, Pfund, ... Dabei ersteht der Käufer vollkommen nutzlose Bitcoins aus der Kette. Und wird dann versuchen, diese zu einem höheren Preis zu verkaufen. Ihm wird vorgegaukelt, durch den Unterschied von Ein- und Verkauf dieser Bitcoins würde der Gewinn 'verdient'. Betont wird nicht, dass diese Bitcoins erst mal mit realer Währung gekauft werden müssen. Und im Laufe nur eines Monats würde der 'Wert' dieses 'Währung' immens steigen. Zwar steigt die Anzahl der nutzlosen Bits durchaus, weil viele Dämlacks einsteigen, aber ein Bit auf irgend einem Computer hat doch absolut keinen praktischen Nährwert.
Nun hat der Käufer Bitcoins, wird also nun sämtliche e-mail Konten der Welt zuspammen, in seiner Verzweifelung, sein verschwundenes Geld wieder reinzuspielen. Oder er wird aufgeben; das wäre für den Verkäufer am liebsten.
Aber was passiert, wenn der Neue ein paar Tantiemen kassiert hat? Er wird wieder kommen und die nächsten Bitcoins kaufen. Dadurch steigt zwar der 'ZahlenWert' der Bitcoins. Bis irgendwann keine Bitcoins mehr zu verkaufen sind, weil kein Neuer sich breitschlagen lässt? Dann bricht das System halt zusammen - und fängt (wieder) bei Null an. Ist ja kein dingbarer Wert (wie zB Gold) vorhanden.
Trick Sobald gekauft und bezahlt wurde, ist zu erwarten, daß dieses reale Geld vom Verkäufer (Broker) auf sein reales BankKonto geschoben wird. Oder er legt es in neuen Bitcoins an ohne den 'Wert', sondern nur die Anzahl der nutzlosen Bitcoins zu verändern. Der Käufer sieht sein Geld nie wieder, weil es ja bei Bitcoins gar nicht existiert. Dafür ist Bitcoin auch nicht vorgesehen; es ist ja nur ein wertloser Eintrag in der 'Kette Bitcoins'. Ohne jeden sachlichen Haftungswert. Um sein investiertes Geld in realer Währung wieder zu erhalten, muss der Käufer seine Bitcoins möglichst teuerer gegen reale Währung verkaufen (als Broker). Und fleißig die Werbetrommel dafür rühren. Gelingt so ein (teuerer) Verkauf, steigt auch der allgemeine 'Wert' der Bitcoins um diesen Betrag. Bis niemand mehr Bitcoins kaufen kann; dann bricht das System zusammen. Nur der letzte Verkäufer hatte dabei dann seinen (Mehr)Gewinn; alle anderen bleiben auf nun wertlosen Bitcoins sitzen, und können sie auch nicht mehr verkaufen. Bitcoins sind also lediglich eine risikoreiche 'Zwischenablage'.
Es ist allerdings nicht verboten, Geld zum Fenster rauszuschmeissen oder bei Bitcoins zu versenken. Lotto verspricht mehr Chancen.
Fazit Wer Spielgeld übrig hat, und es loswerden möchte, könnte sich durchaus beteiligen, muss allerdings jederzeit damit rechnen, dieses 'Geld' mit Bitcoins loszuwerden. Er verliert ja nur seinen realen Geldwert, der beim Kauf bezahlt wurde. Der kann allerdings erheblich sein - wie die weitere Geschichte zeigen wird. Als grobe Info: Ein Satz Bitcoins wird nicht für 50.-, sondern um 3000.- ... 5000.- und mehr Euros verkauft. Das LockvogelAngebot liegt zZt bei 250.- €. Kleiner gehts nicht, nur größer. Natürlich in realer Währung.
Wenn keine Neukäufer mehr gefunden werden und mitmachen (auf Neukäufern mit realem Geld basiert ja das System), also deswegen kein reales Geld mehr zum Abgreifen eingezahlt wird, dann ist das System tot. Dann gibt es auch keine eventuelle 'Resteverwertung' aus dieser Pleite mehr; denn es ist ja gar kein verwertbarer Rest vorhanden; der war nie vorhanden. Das waren ja nur vollkommen wertlose Bits in einem imaginären System.
Dieser finale Punkt muss und wird logischerweise irgendwann erreicht werden. Dann hat der, der möglichst viele wertlose Bitcoins dummen Neukäufern andrehen konnte, den vollkommen risikolosen Raibach gemacht.
Das Ganze ist zwar rechtlich legal; denn jeder darf ja sein Geld jederzeit nach eigenem Geschmack vers(ch)enken. Lotto ist realer. Menschlich bedenklich ist es aber, jemandem wertlose Bitcoins aufzuschwätzen und ihm dazu reales Geld abzunehmen, das er nie wieder sehen würde. Das wäre glatter Betrug, wie seinerzeit das weit bekannte SchlangenÖl.
Eine uralte VerkäuferRegel dazu: Jeden Morgen steht mindestens ein Dämlack auf - und nur den gilt es zu finden.
______________________________________ Zur Verdeutlichung folgen relativ ausführliche Erkärungen. Im Prinzip wurde aber das Wesentliche schon geschrieben.
Die erste Überlegung sollte sorgfältig geschehen; denn um an dem System überhaupt teilnehmen zu 'dürfen', teilnehmen zu können, ist zuerst der Kauf von 'Bitcoins' mit realem Geld (Euro, Dollar, Pfund, ...) erforderlich. Dieses Geld wird vom Einzahler nie wieder gesehen.
Jeder im System kann nämlich seine bei ihm vorhandenen, selbst gekauften Bitcoins zur Verfügung stellen, heißt verkaufen. Auch zu einem anderen/höheren Betrag als selber dafür gezahlt wurde. Daraus erklärt sich, daß Bitcoins immer mehr werden, ohne jedoch an Wert zuzunehmen; denn freier Handel ist ja damit nicht möglich.
Erst nach dem Einkauf des (ersten) Bitcoins kann auch verkauft werden an einen vorhandenen alten oder an einen neuen 'Kunden'. Der Neue kann Bitcoins anderer, bereits im System Beteiligter (bekannt als Broker) entweder mit eigenen vorhandenen Bitcoins oder mit realer Währung einkaufen. Selbstverständlich wird realer Währung der Vorzug gegeben. So ein sich einkaufender Dämlack muss allerdings auch erst mal gefunden werden. Deswegen auch endlose Spams in e-mail Fächern; Schlagwort 'mining', zu deutsch 'graben'. Denn so einfach wird man die erstandenen Bitcoins durchaus nicht wieder los wie vom Verkäufer versprochen/vorgegaukelt. Und falls man sie überhaupt jemals loswürde, wäre damit nichts gewonnen, denn im realen Handel wären sie nichts wert. Sprich, der Betrag, mit dem Bitcoins mit realem Geld gekauft wurden - das Geld ist imgrunde weg, für alle. Nutzlos gebunkert im BitcoinSystem - bzw in realer Währung auf dem privaten Konto des Verkäufers.
Rücktausch in reale Währung stößt auf Schwierigkeiten; denn eine rücktauschende Bank, falls es so eine überhaupt gibt, würde dann ja nutzlose Bitcoins erhalten, aber dafür reale Währung auszahlen. Dafür zeigt sie natürlich keine Begeisterung; denn diese Bitcoins sind ja nicht frei handelbar. Heißt die Bank würde auf vollkommen nutzlosen Bitcoins sitzen, sie hätte dafür aber reales Geld gezahlt. So dämlich ist keine Bank.
Aber auch davon mag es Ausnahmen geben mit windigen MafiaBanden/MafiaBanken. Dort ist aber nur der 'reiche GründerClan' bekannt. Der 'Kopf der Truppe', und nur derkann somit immens reich werden an legaler Währung. Einmal durch den Verkauf der eigenen Bitcoins gegen reale Währung beim Einstieg eines neuen Opfers - und zum zweiten mal wenn es ihm gelingt, den gesamten wertlosen Rummel an eine MafiaBank mit realem Geld zu verkaufen. Letzten Endes heißt das, daß man auf seinen einmal gekauften, wertlosen Bitcoins sitzen bleibt. Selbst wenn ein anderer meine Bitcoins gegen seine Butcoins kaufen würde, wäre nichts gewonnen. Das heißt, das Geld der realen Währung, mit dem Bitcoins erworben wurden, ist nutzlos an das System Bitcoins gebunden, es ist so gut wie weg. Eben gebunden im 'System Bitcoin'. Macht das Sinn?
Es macht nur Sinn, neue Kunden zu gewinnen, die reales Geld einbringen, in der Hoffnung reich zu werden. Auch deswegen die lästigen SpamEmails aus allen Richtungen der Welt. Mit neuem realen Geld steigt auch der nutzlose 'Wert' der BitcoinBlase. Bis jemand der GründerBande aussteigt und seine vielen gesammelten Bitcoins bei einer MafiaBank wieder in reale Währung rücktauscht. Oder einfach gar nichts mehr macht, er hat ja seinen Raibach bisher gemacht, indem er beim Verauf vollkommen nutzloser Bits reale Währung eingenommen hat.
Damit ist der vollkommen nutzlose 'Wert' des Netzes zusammengebrochen, und die vielen beteiligten Dämlacks haben nichts mehr. Weder nutzlose Bitcoins noch zukünftig reale Währung. Alles im Eimer. Derjenige, der's verbockte, lebt dann in freier Natur recht unruhig, dunkle Ecken meidend - uU aber im Knast recht ruhig und lange.
Der effektivste, böseste Trick muss nicht unbedingt der Wegfall des Kopfes des Systems sein, bei dem dieser den Rahm im Laufe der Zeit komplett abschöpfte und damit das System zusammenbrechen lässt.
Der eigentliche Trick liegt nämlich darin, daß jeder Teilnehmer seine Bitcions jederzeit zu beliebigem Preis ein- und verkaufen darf und auch wird. Und zwar nur gegen reale Währung; denn nur die spült Werte für ihn in seine persönliche Kasse, die mit Bitcoins nichts zu tun hat. Weswegen der reale Wert für NeuVerkäufe ja gar nicht im System auftaucht, sondern nur als wertloses Bit gezählt wird. So arbeitet das System. An sich scheint das sinnlos zu sein, weil ein Bitcoin ja keinerlei dingbare Substanz hat. Also muss der Sinn ein anderer sein. Nämlich der, Neue Teilnehmer ins System zu bringen, zu belatschern, die (an sich wertlosen) Bitcoins mit realer Währung zu kaufen.
Nach einem Verkauf gegen reale Währung wird der Verkäufer natürlich sofort diese erhaltene reale Währung entnehmen und auf sein privates Konto schieben (sofern der Kaufbetrag nicht sofort auf sein persönliches BankKonto gezahlt wird);sie ist ja nicht im System. Dort sind nur die wertlosen Bitcoins als zahlenmäßige Scheinwährung. Für den Käufer ist sein eingezahltes reales Geld aber einfach auf Nimmerwiedersehen weg; es schlummert nur noch als relativ wertloses virtuelles Bit im System. Und es zu finden auf dem privaten Konto des Verläufers.
Jedoch total nutzlos ist es deswegen nicht; denn diese möglichst vielen Coins auf dem Konto dienen ja dazu, neue Teilnehmer anzuwerben - und (legal) auszunehmen. Und damit von diesen Neuen eintreffende reale Währung sofort auf sein persönliches Konto zu schieben. Deswegen die umfangreiche, lästige Werbung in (Spam) e-mails. Solche Typen halten sich auch gern in (Chat-) Foren auf - und warten dort wie eine Spinne im Netz auf geeignete Aspiranten. Erkenntlich daran, daß sie fast ständig online sind und auf neue Teilnehmer lauern. Ungesetzlich wie bei einem vollständig organisierten SchneeballSystem ist das allerdings (noch) nicht - jedoch moralisch bedenklich.
Bitcoins sind auch ein Mittel zur Geldwäsche, besonders geeignet für Drogen'geschäfte' - oder zm Waschen von Diebesgut. Eigene Bitcoins können angeboten werden zu einem Mindestpreis und in selbst gewählten Stückelungen. Theoretisch wäre ein Betrag von 50 Euro zum Einkauf möglich, aber so ein Angebot ist rar; es geht um Einstandsbeträge im 5000plus Euro Bereich. Wenn schon, dann aber richtig. Ist nicht jedermann's Sache, so einen Betrag in ein sinnloses System zu 'investieren'. In ein System, welches keinerlei dingbare Sicherheit bietet, nicht mal einen Sinn macht. Nur um zu einem angeblich elitären Kreis der Reichen zu gehören. Wer sowas machen würde, der hätte nen Kopfschuss, sorry. Aber es ist ja nicht verboten, sein Geld zum Fenster rauszuwerfen. Ein altes VerkäuferSprichwort würde dann wieder wahr: Jeden Morgen steht mindestens ein Dämlack auf, und nur den gilt es zu finden. Angeblich riesige Reichtümer werden erzeugt durch viele viele neue Teilnehmer am System, die reale Währung ins System bringen. Hinter diesem System steht aber keine dingbare, notfalls einklagbare Substanz, es handelt sich lediglich, wie der Name 'Bitcoin' schon sagt, im Bits im System. Es sind aber keine jederzeit von jedermann nutzbaren Werte vorhanden, die außerhalb des Systems, also von NichtTeilnehmern genutzt werden könnten. Somit können auch öffentliche Institutionen im Falle einer Pleite nicht darauf zugreifen. Das könnte zB auch ein Finanzamt sein; denn was würde es für die Öffentlichkeit bedeuten, wenn 'Bits kassiert' würden. Nichts; denn es ist ja keine substantielle Ware wie zB Gold vorhanden, die von anderen -nicht am System Beteiligten- verwertet werden könnte. Mir ist auch nicht bekannt, daß zB Amazon Waren gegen Bitcoins liefert. Was ist also der Sinn hinter Bitcoins? Es gibt natürlich einen gravierenden angeblich wichtigen Vorteil für Bitcoins, und das wäre, daß richtiges Geld verwaltende Banken mit dem bei ihnen vorhandenen Geld/Gut ihrer Kunden auch schludrig umgehen könnten. Und daß damit der Kunde uU all sein Geld verlieren könnte. Dann würde allerdings der Staat in die Bresche springen; deswegen auch strenge BankenKontrolle, daß so etwas nicht passiert. Das ist bei Bitcoins angeblich ausgeschlossen. Technisch sicherlich machbar, aber was passiert, wenn dieses System kollabiert, einfach so?
Reale Währung ist ab dem Moment des Kaufs eines BitcoinBetrages ja auf unbestimmbare Zeit im System gebunden, bringt auch keine Zinsen; wäre also Selbstmord. 'Bitcoin' und 'Fenster' sind nur zwei Begriffe, durch das Idioten ihr Geld ungestraft hinauswerfen dürfen. Es gibt natürlich Unternehmen, die Bitcoins als Zahlungsmittel nutzen/akzeptieren. Nämlich dann wenn sie dem System angeschlossen sind - und somit auch mit Bitcoins zahlen können. Das wird aber sicher nicht der Handwerker oder Tante Emma sein, auch nicht AldiLidl&Co; die möchten und müssen Cash sehen. Schon um Löhne und Steuern zu zahlen. Mir ist auch nicht bekannt, daß Amazon sich damit abgibt. Bitcoin wird von Kritikern als potentielles Schneeballsystem oder als Ponzi-System bewertet, da ein Anleger darauf angewiesen ist, stets jemanden zu finden, der bereit ist, einen höheren Wert für die gleiche Menge an seinen (sinnlosen) Bitcoins zu zahlen.
Im Dezember 2008 gestand Bernie Madoff, daß seine Institution ein Ponzi Schema war. Das Schadensvolumen wird auf etwa 50 Milliarden US Dollar geschätzt mit etwa 4800 geschädigten Anleger*innen. Bernie Madoff wurde dafür zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt. Er starb im Knast.